Die Anforderungen an elektronische Rechnungen verändern sich grundlegend. In Deutschland, Europa und weltweit.
In Deutschland ist E-Invoicing bereits regulatorisch verankert: Unternehmen müssen strukturierte E-Rechnungen empfangen können. Die nächsten Schritte folgen gestaffelt – mit der verpflichtenden Ausstellung für größere Unternehmen ab 2027 und grundsätzlich für betroffene B2B-Umsätze ab 2028.
Gleichzeitig treibt die EU mit ViDA (VAT in the Digital Age) die nächste Entwicklungsstufe voran: Ab 2030 sollen für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen neue digitale Meldepflichten gelten, basierend auf verpflichtendem E-Invoicing.
Aufgrund der ViDA ist zudem mit starken Anpassungen in Deutschland zu rechnen.
Damit wird E-Invoicing nicht nur zur Pflicht, sondern zu einem zentralen Bestandteil der zukünftigen Steuer- und Compliance-Prozesse. Viele Unternehmen haben erste Anforderungen bereits adressiert. Weniger klar ist, wie stabil die zugrunde liegenden Prozesse wirklich sind. Denn E-Invoicing betrifft nicht nur Formate, sondern bestehende SAP-Prozesse, Schnittstellen und Datenstrukturen.
Genau hier entscheidet sich, ob E-Invoicing langfristig funktioniert – oder zusätzlichen Aufwand im Tagesgeschäft erzeugt.